Rot-Weiß-Club Gießen e.V.
Tanzclub seit 1929
... aus Spaß am Tanzen!

12.01. + 26.01.2019: Prima Saisonauftakt für die FG Hofheim/Friedberg/Gießen in der 1. Bundesliga

Die neue Saison 2019 für die Standardformationen der 1. Bundesliga startete im Januar mit den Auftaktturnieren in Ludwigsburg und Bernau. Die Formationsgemeinschaft Hofheim/Friedberg/Gießen ging dabei mit ihrem neuen Programm „Who we are“ auf das Parkett und übertraf als Nachrücker in die 1. Liga ihre eigenen Erwartungen. Mit jeweils dem sechsten Platz im Schwäbischen wie auch in Brandenburg erzielte das Team zwei tolle Erfolge und die ersten beiden wichtigen Mosaiksteinchen zum Klassenerhalt.

Der Rot-Weiß-Club Gießen ist nach einer kleinen Pause wieder zurück im Formationsgeschehen. In Kooperation mit dem TSC Metropol Hofheim und der TSG Terpsichore Friedberg-TSA Friedberg ist der Gießener Tanzsportverein nun Teil der Formationsgemeinschaft Hofheim/Friedberg/Gießen. Und die aktuelle Saison 2019 startete für die Formationsgemeinschaft mit einer Überraschung. Das Team war Ende der vorhergehenden Wettkampfsaison als Drittplatzierter aus der 2. Bundesliga hervorgegangen und hatte sich im Frühjahr 2018 mit dem Wechsel zu einer neuen Choreographie auf einen Start in der 2. Liga ab Januar 2019 eingestimmt. Mitte Juni kam dann die Mitteilung des Deutschen Tanzsportverbandes, dass sie als Nachrücker in der 1. Bundesliga starten werden. Das bedeutete für das Team um Trainer Patrick Esch umdisponieren und bereits zwei Monate früher startklar zu sein, denn der erste Auftritt bei einem Wettkampf stand bereits Mitte November auf der deutschen Meisterschaft in Braunschweig an. Bei der DM konnte das Team der FG Hofheim/Friedberg/Gießen noch nicht richtig durchstarten. Jedoch nutzte die Mannschaft die verbleibenden zwei Monate bis zum Saisonstart im Januar intensiv. Drei bis vier Trainings in der Woche und zusätzlich fast jedes Wochenende ein ganzes Trainingswochenende, das gesteigerte Trainingspensum sollte sich dann zum Start des Ligabetriebes auszahlen.

Bestens vorbereitet ging es damit zum ersten Bundesligaturnier. Selbstbewusst und angriffslustig betraten die acht Tanzpaare der FG Hofheim/Friedberg/Gießen das Parkett der Ludwigsburger Rundsporthalle beim Auftaktwettkampf Mitte Januar. Nach der starken Leistung in der Vorrunde reichte es für das Team zwar nicht, ins große Finale der besten vier Teams einzuziehen. Im kleinen Finale mobilisierten die Tänzer aus Hofheim, Friedberg und Gießen aber nochmals alles und übertrafen ihre eigenen Erwartungen. Und Trainer Patrick Esch sollte Recht behalten, dass man aus dem Ergebnis der DM nicht unbedingt schon auf den Ausgang der Ligasaison schließen kann, denn in der Saison werden die Karten durchaus neu gemischt. In Braunschweig auf dem Deutschen im November noch Schlusslicht, ließ die FG Hofheim/Friedberg/Gießen nun in Ludwigsburg das Team des TSZ Blau Gold Casino Darmstadt sowie die Mannschaft des Boston Club Düsseldorf hinter sich. Der sechste Platz freute das mittelhessische Team besonders, es ist ein guter Grundstein für die aktuelle Saison und der Lohn für die Trainingsmühen der vergangenen Wochen.

Den Turniersieg holte die Gastgebermannschaft des 1. TC Ludwigsburg, die deutsche Vizemeister sind, vor den dem deutschen Meister Braunschweig TSC und der Mannschaft des TSC Schwarz-Gold d. ASC Göttingen 1846.

Am vergangenen Wochenende stand dann das zweite Bundesligaturnier an. Auch in Bernau nördlich von Berlin ließen die Akteure der FG Hofheim/Friedberg/Gießen nichts anbrennen und gingen hochmotiviert an den Start. Nach dem Auftaktturnier war das Ziel, erneut auf einem Nichtabstiegsplatz zu landen. Qualifiziert für das kleine Finale mit drei Mannschaften hieß es im Brandenburgischen voll auf Angriff zu tanzen. Eindeutig mit dem Votum aller Wertungsrichter setzte sich die Hofheim-Friedberg-Gießener Formationsgemeinschaft an die Spitze des kleinen Finales und landete im Gesamtklassement abermals auf dem sechsten Rang vor Darmstadt und Düsseldorf. Damit ist das Team von Trainier Patrick Esch seinem Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, einen weiteren Schritt näher gekommen.

Für die Mannschaften an der Spitze wurden in Bernau die Ergebnisse indes komplett neu gemischt. Überraschend siegte das zuvor drittplatzierte Team aus Göttingen vor dem amtierenden deutschen Meister Braunschweig. Ludwigsburg landete diesmal nur auf Platz drei, so dass die drei Spitzenteams nach den ersten beiden Turniere mit Platzziffer vier alle gleichauf liegen. Platz vier erzielte die Mannschaft aus Nürnberg. Die Gastgebermannschaft aus Bernau kam zum zweiten Mal auf Rang fünf.