Rot-Weiß-Club Gießen e.V.
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09.02.2019: Sensationelles Ergebnis für Formationsgemeinschaft Hofheim/Friedberg/Gießen

Beim dritten Ligaturnier der Bundesligasaison 2019 hat die Formationsgemeinschaft Hofheim/Friedberg/Gießen für eine Sensation gesorgt. Aus heimischer Sicht freut sich der Rot-Weiß-Club Gießen besonders über das Abschneiden seiner Tänzer in der Formationsgemeinschaft, haben diese doch in der nahezu 40-jährigen Gießener Standardformationsgeschichte für einen Höhepunkt der jüngeren Zeit gesorgt. Der Einzug in das große Finale und der herausragende fünfte Platz in Göttingen ist sicherlich in der 1. Bundesliga das beste Ergebnis einer Gießener Formation, ja einer hessischen Formation im letzten Jahrzehnt.

Es war eine Mischung aus Überraschung, Überwältigung, Stolz, Glück und Dankbarkeit, die die Formationspaare der Formationsgemeinschaft bestehend aus den Vereinen TSC Metropol Hofheim, TSG Terpsichore Friedberg/TSA Friedberg und dem Rot-Weiß-Club Gießen überkam, als beim dritten Ligaturnier in der Göttingener Sparkassen-Arena das Ergebnis nach der Vorrunde verkündet wurde: Die mittelhessische Standardformation stand erstmals im großen Finale. Trainer Patrick Esch verlor kurzzeitig die Bodenhaftung und konnte es kaum fassen, dass sein Team, als Nachrücker in die 1. Bundesliga aufgestiegen und auf der DM im November noch das Schlusslicht, nun alle Erwartungen mehr als übertroffen hatte.

Für den Start in die Ligasaison hatte sich die FG Hofheim/Friedberg/Gießen vorgenommen, den Klassenerhalt zu schaffen. Dieses Ziel der Nachrücker-Formation erwies sich nach den ersten beiden Formationsturnieren in Ludwigsburg und Bernau, wo jeweils der sechste Platz und damit ein Nicht-Abstiegsrang erzielt wurde, als realistisch. Zum dritten Ligawettkampf ging es dann nach Göttingen, um auch hier mit der inzwischen gut ausgefeilten Choreographie „Who we are“ zu punkten. Nach der hervorragend gelaufenen Vorrunde, in der die Formation auch Höchstschwierigkeiten wie die wandernde Achterreihe in ausgezeichneter Manier auf das Parkett zauberte, kam das Highlight schlechthin für die Tänzer der mittelhessischen Formationsgemeinschaft, sie tanzten nun zum ersten Mal im großen Finale. Nachdem die Akteure aus Hofheim, Friedberg und Gießen wieder die nötige Fassung und Konzentration nach der Verkündung der Finalqualifikation zurückerlangt hatten, überzeugte die Mannschaft auch im letzten entscheidenden Durchgang. Platz fünf hinter der Mannschaft aus Nürnberg war dann das beste Ergebnis der Tänzer aus Hofheim, Friedberg und Gießen. Trainer Patrick Esch, selbst bis vor zwei Jahren noch aktiver Tänzer in der Bundesligaformation des Gießener Rot-Weiß-Clubs, konnte voll und ganz zu Recht stolz auf seine Mannschaft und ihre überragende Leistung sein.

Auch an der Spitze des Feldes bahnte sich in Göttingen ein großer Wandel an. Der Gastgebermannschaft des Schwarz-Gold Göttingen gelang es wie ein Turnier zuvor auch, die Doppelspitze der etablierten Mannschaften aus Braunschweig und Ludwigsburg zu durchbrechen, und so setzten sich die Südniedersachsen auf heimischen Boden mit einem erneuten Sieg an die Spitze des Ligafeldes. Platz zwei ertanzte sich diesmal der 1. TC Ludwigsburg vor der Mannschaft des Braunschweiger TSC.