Rot-Weiß-Club Gießen e.V.
Tanzclub seit 1929
... aus Spaß am Tanzen!

03.05.2014: Ullrich und Carmen Sommer im Finale des Deutschlandpokals der Lateinsenioren

Am vergangenen Wochenende stand für Ullrich und Carmen Sommer ein Highlight des Tanzsportjahres 2014 an. Beim Deutschlandpokal, der inoffiziellen Deutschen Meisterschaft ihrer Altersstufe, standen sie in Böblingen auf dem Parkett. Eine Medaille konnten die Gießener zwar nicht ergattern, mit dem vierten Platz aber dennoch ein ausgezeichnetes Ergebnis erzielen.

Der Schauplatz des Deutschlandpokals der Senioren II in den Lateintänzen lag in diesem Jahr in Baden-Württemberg. Dieses Turnier, das quasi die Deutsche Meisterschaft der Altersstufe ab 40/45 Jahre für Lateintänzer darstellt, wurde in seiner noch jungen Geschichte erst zum dritten Mal ausgetragen.

Ullrich und Carmen Sommer waren schon bei den beiden vorangegangenen Deutschlandpokalen dabei und waren sich bewusst, dass sie in diesem Jahr auf starke und vor allem deutlich jüngere Konkurrenz treffen würden. Denn nachdem zu Jahresbeginn der Deutsche Tanzsportverband der neuen Altersregelung analog zum internationalen Welttanzverband WDSF eingeführt hatte, hat sich die Altersstufe der Senioren II stark verjüngt.

Doch davon ließen sich die Lateintänzer vom Rot-Weiß-Club Gießen, die bereits im vierten Jahrzehnt ihrer Turnierlaufbahn sind, nicht beeindrucken. Gut vorbereitet im Training und im neuen Outfit mit einem im strahlenden smaragdgrün gehaltenen Kleid präsentierten sich Ullrich und Carmen Sommer in Böblingen.
19 Paare aus ganz Deutschland, vier mehr als im Vorjahr, hatten sich angesagt, um um den Titel zu tanzen.

Das intensive Training der vergangenen Wochen, ihre Konditionsstärke und natürlich ihre absolute Routine auf dem Turnierparkett nutzten Sommers für perfekte Turnierdurchgänge. Vorrunde und Zwischenrunde absolvierten die beiden Ausnahmetänzer in exzellenter Manier und konnten so hochmotiviert auch in das Finale einziehen. Drei neue Paare, die von der Altersneuregelung profitierten, standen in der Endrunde und machten es den drei übrigen Finalisten, die auch im Vorjahr schon Finalteilnehmer waren, nicht leicht.

Das international besetzte neunköpfige Wertungsgericht zeigte insbesondere für die drei ersten Paare sehr gemischte Wertungen. Sommers, die sich auch über einige Einsen, Zweien und Dreien in der Wertung freuen konnten, rangierten jedoch immer nur auf Platz vier und konnten somit nicht in die Vergabe der Medaillen eingreifen. Auch ohne Edelmetall bei der Siegerehrung waren die Gießener mit ihren Leistungen sehr zufrieden. Besonders in der Rumba zeigten die beiden eine Glanzleistung und ihre Trainerin, die mehrfache Lateinweltmeisterin Olga Müller-Omeltchenko war stolz und zufrieden mit ihren Schützlingen.

Neuer Deutschlandpokalsieger wurde das Ehepaar Markus und Stephanie Grebe (TSC Rot-Weiß Lorsch/Bergstraße) vor Georg Bröker/Susanne Schantora (TC Royal Oberhausen), die wie im Vorjahr Silber holten. Die Bronzemedaille sicherten sich Michael und Claudia Sawang (TSA der TSG Weinheim).

Hinter Sommers platzierten sich Rolf und Iris Pernat (TSC Melodie Saarlouis) auf Rang fünf, gefolgt von Achim Hobl/Kerstin Hahn (TGC Rot-Weiß Porz).